Tipp 2: Was ist wichtig beim Messen des Reibbeiwertes?
Laut
der DIN 12195-1 kann der Reibbeiwert von verschiedenen
Materialpaarungen für den Transport von Gütern auch wie folgt ermittelt
werden:
“Der anzunehmende Reibbeiwert µ gibt an, wie leicht eine
Fracht zu rutschen beginnt, wenn die Ladefläche geneigt wird. Ein
einfaches Verfahren zur Bestimmung von µ ist, eine Ladefläche mit der
betreffenden Fracht zu neigen und den Winkel zu messen, bei dem die
Fracht anfängt zu rutschen.
Dieser Wert wird gemindert durch den
Faktor x 0,925. Es sind 5 Prüfungen unter praktischen und realistischen
Bedingungen durchzuführen. Das höchste und niedrigste Ergebnis werden
gestrichen. Der Mittelwert der drei gewerteten Ergebnisse ist die
anzunehmende Reibung. Im Bericht ist anzugeben, ob das Ergebnis für
trockene und/oder nasse Bedingungen gilt. Es sollten während der Prüfung
ausreichende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, indem z. B.
Blockiereinrichtungen in geringem Abstand zur Ladung verwendet werden,
um die Fracht daran zu hindern, während der Prüfung von der Ladefläche
zu fallen.
Messen Sie den Rutschwinkel ganz einfach z.B. mit unserem Rutschwinkel-Messgerät. Mehr Infos dazu finden Sie hier.